Geschenke für den Sonnenhof

Die Grundschule Merkendorf hält an Weihnachtstradition fest

Alle Jahre wieder… Mittlerweile könnte man die Zusammenarbeit und Kooperation mit der Grundschule in Merkendorf bereits „Tradition“ nennen. Jahr für Jahr bemühen sich Schüler, Eltern, Elternbeirat und Schulleitung in den Wochen vor Weihnachten Geschenke zu besorgen, Päckchen zu packen und diese dann bei einem Besuch in Bruckberg an die Kinder– und Jugendlichen aus dem Sonnenhof zu übergeben. Auch dieses Jahr kam wieder der planende Anruf von Jeff Hausmann, dem Elternbeiratsvorsitzenden. Leider konnte dieses Mal kein Besuch bei uns in Bruckberg stattfinden, aber dennoch wurden wieder Geschenke übergeben, die wir diesmal vor Ort an der Grundschule in Merkendorf abholten. Schulleiterin Fr. Hirsch, Ihre Kollegin aus dem Kollegium und Elternbeiratsmitglieder halfen die zahlreichen Geschenke einzuladen. Ein großer Dank an den Elternbeirat und die Schulleitung für die langjährige Kooperation.

Text: Martin Hötzl/ Foto: Wolfgang Stamminger



„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt, erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür!“

Wir haben gerade eine ganz besondere Zeit! Wir sind in der Advents- und Weihnachtszeit. In diesem Jahr ist diese Zeit noch einmal anders besonders. Adventszeit und Weihnachtszeit sind normalerweise für uns Familienzeit, Zeit mit Freunden und Kollegen zusammenzukommen, Zeit einander zu sagen und auf den unterschiedlichsten Wegen zu zeigen: Du bist mir wichtig!

Dafür ist auch in diesem Jahr Zeit, auch wenn wir das vielleicht anders ausdrücken müssen als durch eine gemeinsame Adventsfeier, anders als sich einfach in den Arm zu nehmen. Aber auch mit Abstand können wir den anderen Menschen sagen: Du bist mir wichtig!

Diese Kiste hier soll zeigen: Du bist wichtig!

Sie soll eine Hilfestellung sein Advent und Weihnachten in den Wohngruppen zu gestalten. Wir haben uns für jede Adventswoche ein Thema überlegt. Zu diesem Thema erhalten unsere Wohngruppen jede Woche, Bastelanleitungen und Backrezepte, die sie dann nutzen können, um in den Wohngruppen besinnlich zusammen zu sitzen.


 
 

Matthias ohne Rampenlicht

Die Theatergruppe hat seit einem halben Jahr Zwangspause

Für Matthias ist das Theaterspielen seit 16 Jahren ein fester Bestandteil in seinem Leben. Er ist ein großartiger Schauspieler und hält mit seinen Schauspielkünsten oft die ganze Wohngruppe Schlosswiese 3 auf Trab.

Umso mehr leidet er darunter, dass aktuell keine Theaterproben stattfinden dürfen. Wenn Matthias mitbekommt, das Herr Piereth auf der Gruppe anruft, aus welchem Grund auch immer, steht er sofort neben dem Telefon, in der Hoffnung, dass dieser verkündet, dass wieder Theaterprobe ist.
Wir versuchen ihm die Zeit zu verkürzen, indem viele Erinnerungen an Rampenlicht in seinem Zimmer hängen. Ebenso hebt er jedes Rundschreiben und Foto von der Theatergruppe auf und zeigt es den Mitarbeitenden.
Oder es werden alte Aufführungen auf DVD angeschaut, dabei genießt er die Aufmerksamkeit der anderen Bewohner, weil sie ihn in den Filmen wiedererkennen.

Immer wieder spielt er „Amelina“ (Amelie) seine letzte Rolle in dem geplanten Stück „Der Zauberer von Oz“ vor, wenn sie im Dienst ist, denn Amelie hat Matthias schon des Öfteren bei einigen Theaterproben erlebt und ihn dabei begleitet. Vor den anderen Mitarbeitern hält er seine Rolle streng geheim!

Amelie befragte Matthias, wie es ihm so ohne seine Freunde von der Theatergruppe Rampenlicht geht?

(Die Antworten wurden zum besseren Verständnis übersetzt!)

Amelie: Wie geht es dir im Moment ohne Theater?

Matthias: Ganz gut, aber trotzdem traurig, dass ich nicht auf der Bühne stehen kann.

Amelie: Was vermisst du am meisten?

Matthias: Manni (Martin Piereth), Tani (Daniel Strößner), Jutta, Adrian und alle anderen Schauspieler


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