Jubiläumsjahr - 30 Jahre Theatergruppe Rampenlicht
Der Vorverkauf hat begonnen, sichern Sie sich jetzt Ihre Karten für den Auftritt unserer Rampenlichter in den Kreuzgangspielen Feuchtwangen. Karten zur Aufführung erhalten Sie bei uns und im Kulturbüro Feuchtwangen.
Inklusives Tischtennis-Turnier in Dietenhofen
Dietenhofen, 9. Mai 2026
Inklusives Tischtennisturnier begeistert in Dietenhofen
Bereits zum 13. Mal richteten Special Olympics Bayern, Diakoneo und der TV 09 Dietenhofen das inklusive Tischtennisturnier in der Dietenhofener Ballsporthalle aus. Nach dem Pokal-Final-Four Mittelfranken-Süd Anfang März war es bereits die zweite große Tischtennisveranstaltung in diesem Jahr beim TV09.
Insgesamt 63 Aktive gingen an zwölf Wettkampftischen an den Start. Dank professioneller Wettkampfbedingungen mit Tischschiedsrichtern und neuen Umrandungen konnten die Teilnehmer ein hervorragend organisiertes Turnier erleben.
Diakoneo war mit 16 Athletinnen und Athleten aus Bruckberg, Neuendettelsau und Rothenburg vertreten. Darüber hinaus nahmen zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus ganz Bayern teil, darunter Mannschaften und Vereine aus Fürth, Erlangen, Lauf, Dillingen, Neumarkt, Würzburg und Obernzenn.
Für einen reibungslosen Ablauf sorgten zahlreiche Helferinnen und Helfer der Vereine TTC Bruckberg und SV 1970 Schalkhausen, Studierende der Universität Würzburg sowie Mitarbeitende und Bewohner von Diakoneo Bruckberg. Insgesamt wurden 212 Klassifizierungsspiele sowie 91 Zwischen- und Finalspiele durchgeführt.
Das Turnier wurde nach den Regeln von Special Olympics ausgetragen. Nach einer Klassifizierungsrunde im Schweizer System spielten die Athletinnen und Athleten in leistungsgleichen Gruppen ihre Sieger aus. Insgesamt konnten sich elf Teilnehmende über Goldmedaillen freuen.
In der höchsten Leistungsgruppe der Herren gewann Markus Köhler vom Erthal Sozialwerk Würzburg vor Jürgen Wittwar vom TSV Obernzenn. Bei den Damen verteidigte Anne Weiglein von InSport Würzburg erfolgreich ihren Titel aus dem Vorjahr.
Bürgermeister Johannes Förthner sowie Petra Hinkl, Leitung Wohnen bei Diakoneo Bruckberg, würdigten in ihren Grußworten das große Engagement der Sportlerinnen und Sportler sowie der zahlreichen Helfenden. Die langjährige Unterstützung der Gemeinde unterstreicht die Bedeutung des inklusiven Traditionsturniers in Dietenhofen.
Erfolgreich verlief das Turnier auch für die Athleten von Diakoneo. Goldmedaillen sicherten sich Eddie Seidel aus Neuendettelsau sowie Sascha Schulz aus Neuendettelsau. Weitere Podestplätze erreichten unter anderem Thomas Sailer, Jonas Rohn, Richard Wagner und Daniele Reckziegel.
Fesselnder Vortrag von Prof. Dagmar Hülsenberg in Schloss Bruckberg am 26.04.2026
Der Naturwissenschaftliche Verein Ansbach, das Alexander von Humboldt – Kulturforum Franken und die Diakonie im Schloss Bruckberg hatten zu einer außergewöhnlichen Vortragsveranstaltung geladen: Die renommierte Werkstoff-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Dagmar Hülsenberg, die Jahrzehnte an der Technischen Universität Ilmenau wirkte, hat auch lange Jahre über das Wirken Alexander von Humboldts für die Glas-, Steingut- und Porzellanherstellung geforscht.
In ihrem Vortrag im Schloss Bruckberg legte die Referentin die Geschichte der ehemals im Schloss Bruckberg untergebrachten markgräflichen Porzellanmanufaktur dar.
Diese war 1757/58 in Ansbach von Friedrich Kändler begründet worden, wurde aber bereits 1763 in das nicht genutzte Schloss Bruckberg verlegt und hatte ab 1776 erhebliche Produktions-, Absatz- und dadurch bedingt Finanzprobleme, denen der letzte Markgraf Alexander 1789 durch verschiedene Reformen begegnete, u.a. durch den Bau eines runden, statt bisher eckigen sogenannten „Wiener Brennofens“.
Im Zuge der Übernahme der Markgrafschaft Ansbach-Bayreuth durch Preußen erhielt der zu dieser Zeit in preußische Dienste getretene junge Bergassessor Alexander von Humboldt vom Preußischen Bergbauminister Anton von Heinitz 1792 den Auftrag, eine Inspektionsreise nach Franken zu unternehmen, um einen Bericht über den Zustand des Bergbaus, aber auch der Porzellanmanufaktur im Schloss Bruckberg zu erstellen. Der Besuch Humboldts dort erfolgte vermutlich am 30. Juli 1792. Humboldt erstellte darüber einen 71 Seiten umfassenden ausführlichen Bericht, der in Anwesenheit des preußischen Statthalters in Franken, Staatsminister Karl August von Hardenberg, und des Bergbauministers Anton von Heinitz am 25. August und nochmals ausführlich am 5. September 1792 in Ansbach beraten wurde. Das Fachwissen zur Porzellanherstellung hatte sich Alexander von Humboldt vor seiner Abreise aus Berlin nach Franken durch ein Praktikum in der Königlichen Porzellanmanufaktur in Berlin vom 11. bis 26. Juni 1792 angeeignet.
Alexander von Humboldt unterbreitete in seinem Bericht umfangreiche Vorschläge zur Verbesserung der Porzellanherstellung im Schloss Bruckberg, welche die Rohstoffe, die Rezeptur, das Schlämmen der Porzellanerde, die Technik des Wasserrades zur Energiegewinnung, die verschiedenen Fertigungsschritte und die Verbesserung der Technik des existierenden runden Brennofens betrafen. Auch für die Farbgebung, die Produktpalette, die Preisgestaltung und den Absatz unterbreitete Humboldt Verbesserungsvorschläge, insbesondere was eine Kaffeeschale, den „Türkenbecher“ anbelangte, der von Schloss Bruckberg in die Türkei exportiert wurde.
Einige der Vorschläge Alexander von Humboldts wurden in Bruckberg umgesetzt, andere wiederum in der Porzellanmanufaktur in Berlin, wo man statt der bisherigen eckigen Brennöfen nun in runde Brennöfen investierte. Bei deren Bau berücksichtigte man allerdings die technischen Verbesserungsvorschläge Humboldts zu dem runden Brennofen in Schloss Bruckberg, was den Wirkungsgrad, die Produktionsqualität und die Stückzahl des Brenngutes in den neuen Berliner runden Brennöfen erheblich verbesserte. Insofern, so Prof. Hülsenberg, habe Alexander von Humboldt durch seinen für die Porzellanmanufaktur im Schloss Bruckberg gedachten Vorschläge durch deren Übernahme in Berlin auch wesentlich zu einer erheblichen Modernisierung der dortigen Porzellanherstellung beigetragen. Diese Innovationen Humboldts für die Porzellanherstellung seien nach Berlin dann auch von anderen deutschen und europäischen Porzellanmanufakturen übernommen worden.
Der Vorsitzende des Naturwissenschaftlichen Vereins Ansbach, Thomas Rahn und die Leiterin der Diakonieeinrichtung in Schloss Bruckberg, Petra Hinkl, dankten Prof. Hülsenberg und dem Humboldt-Kulturforum Franken mit seinem Vorsitzenden Hartmut Koschyk für die Initiative zu der Veranstaltung, die dokumentiert habe, wie wichtig es sei, an die Geschichte der Porzellanherstellung im Schloss Bruckberg und Alexander von Humboldts Besuch dort zu erinnern.
Hartmut Koschyk wiederum hofft, dass dieses Kapitel der Geschichte von Schloss Bruckberg und Humboldts Wirken für die dortige Porzellanherstellung mehr in das regionale Geschichtsbewusstsein Mittelfrankens dringe. Er bedankte sich bei Thomas Rahn, Petra Hinkl und Prof. Hülsenberg mit Buchgeschenken. Er würdigte aber auch den 2. Vorsitzenden des Naturwissenschaftlichen Vereins Ansbach, Thomas Müller, der ganz maßgeblich die Kooperation mit dem Humboldt-Kulturforum Franken gefördert habe und für die Vortragsveranstaltung in Schloss Bruckberg verantwortlich zeichnete. Er hoffe auf weitere gemeinsame Veranstaltungen mit dem Naturwissenschaftlichen Verein Ansbach, so Koschyk, eventuell auch im Schloss Bruckberg.
Zum 100-jährigen Bestehen der Diakonie im Schloss Bruckberg wurde der „Türkenbecher“, zu dessen Qualitätssteigerung Alexander von Humboldt bei seinem Besuch im Schloss Bruckberg wichtige Vorschläge unterbreitet hatte, bei der Fürstenberg Porzellanmanufaktur neu produziert. Die Besucher der Humboldt-Vortragsveranstaltung in Schloss Bruckberg freuten sich sehr, restliche Exemplare aus dieser Jubiläumsedition erwerben zu können.
Weitere Informationen zu Alexander von Humboldts Wirken für die Porzellanmanufaktur in Schloss Bruckberg sind zu finden in dem Buch „Alexander von Humboldt – Gutachten und Briefe zur Porzellanherstellung 1792 – 1795“, herausgegeben von Dagmar Hülsenberg und Ingo Schwarz, erschienen 2014 im Akademie Verlag Berlin.
Auftritt Theatergruppe Rampenlicht
Am 31.07.2024 spielte die Theatergruppe Rampenlicht in den Kreuzgangspielen Feuchtwangen vor ausverkauftem Haus. Aufgeführt wurde Astrid Lindgrens Michel aus Lönneberga.
Special Olympics World Games in Berlin 2023
Deutschland gewinnt im Tischtennis die Bronzemedaille hinter China und Japan bei den Special Olympics World Games in Berlin 2023.
Ostern bei der Beschäftigungsgruppe in Bruckberg
Nachträgliche Ostereisuche der Beschäftigungsgruppe im Haus Gottessegen
Nach einer kurzen Begrüßungsrunde ging es mit der Beschäftigungsgruppe gemeinsam zu unserem schön geschmückten Osterbrunnen. Hier wurde die Bedeutung und Ausschmückung des Brunnens erklärt und nach einem Ostergedicht, machte sich jeder auf die Suche, nach seinem Nestchen. Auch Frau Hinkl, die gerade unterwegs war, schaute kurz vorbei. Wieder zurück im Haus, wurde ein kleiner Informationsfilm zum Thema „fränkische Osterbrunnen“ angeschaut. Bei einem gemeinsamen Kaffee, genoss man das leckere Osterbrot. Zum Abschluss wurden noch Osterrätsel gelöst und Ostergeschichten vorgelesen.
20 Jahre in der Alten Poststraße
Am 01. März 2003 zog Frau Rosmarie Langenfelder in die Alte Poststraße 27/2. Ihr 20-jähriges Jubiläum haben wir gebührend gefeiert. Es gab ihr Lieblingsessen und natürlich durfte auch das ein oder andere Gläschen Sekt nicht fehlen. Gemeinsam hatten wir einen wundervollen Tag, an dem wir in alten Erinnerungen schwelgten und neue Erinnerungen schufen.
- Herzlichen Glückwunsch, liebe Rosmarie!
Zeltausflug
35°C - Diese Temperaturen kennen wir noch aus dem heißen Sommer. Ganz Bruckberg hat in der heißen Sommersonne geschwitzt und wünschte sich eine Erfrischung. Genauso ging es auch den Kindern und Mitarbeitenden der Wohngruppen A2 und A3 am allerersten Ferientag. Die Schule war gerade erst vorbei und wurde mit der School-out-Party des Sonnenhofes verabschiedet. Gleich am nächsten Tag ging es für die 9 Kinder und Jugendlichen und für 6 Mitarbeitende los in Richtung Altmühlsee, um die Zelte für die Nacht aufzuschlagen.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten sind schließlich alle vier Zelte aufgestellt und die Heringe im Boden versenkt. Kurz verschnaufen konnten wir dann noch, bevor alle ein Ständchen für Samira sangen, die genau an diesem Tag Geburtstag hatte. Nach dem Kuchen brauchten wir nun wirklich eine Abkühlung! Zu schade, dass der Altmühlsee von Blaualgen befallen war… Aber kein Grund zur Sorge, mit den Autos sind wir kurzerhand zum Igelbachsee gefahren, um uns dort abzukühlen. Der restliche Nachmittag war nicht weniger ereignisreich. Mit Kindersekt haben wir nochmal auf Samiras Geburtstag angestoßen während versucht wurde, das Lagerfeuer für Stockbrot und Würstchen anzuheizen. Satt, zufrieden und in der Abenddämmerung liefen wir solange um den Altmühlsee, bis wir die Taschenlampen brauchten, um den Weg zu sehen. Nach einem letzten Mitternachtssnack legten wir uns alle in unsere selbst erbauten Unterschlupfe um dort zu Kräften zu kommen. In der Früh waren zwar alle Augen noch müüüüde, aber mit einem leckeren Kakao und Waffeln wurden wir schnell wieder fit für die Heimreise.
Aus "Alt" mach "Neu"
Als Mitarbeiter der Förderstätte das Kellerabteil im Schloss ausräumten, kam dieser alte Postwagen zum Vorschein. Anders als viele andere eingelagerte Dinge befand man sofort, dass dieser viel zu schade ist, um ausgemistet zu werden. Und so wurde er kurzerhand zum Hochbeet-Wagen umfunktioniert und ist damit zu einem absoluten Hingucker im Martinshof geworden.
Lina ist neu im Akazienhof
Seit dem 17.05.2022 wohnt Lina nun schon auf der Wohngruppe Akazienhof 5 im Sonnenhof. Schon nach dieser kurzen Zeit hier in Bruckberg merkt man, dass sie sich sehr wohl fühlt. Sie hat bereits einige Freundschaften geknüpft und macht zusammen mit ihren Mitbewohnern den Ort und die Umgebung unsicher. Besuche im Ansbacher Brücken Center oder ein Badeausflug zum Oberzenner See sind nur einige Aktivitäten, denen sie sich in den letzten Wochen anschloss.
Lina ist auch sehr gerne auf dem Spielplatz unterwegs. Da ist es super praktisch, wenn man ihn direkt vor der Tür hat!